Hilfsprojekte – Drikung Deutschland https://drikung.de Deutschland Mon, 11 May 2020 13:47:36 +0000 de-DE hourly 1 Spendenaktion für die kranke Nonne Sonam Chodrol https://drikung.de/spenden-fuer-sonam-choerol/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=spenden-fuer-sonam-choerol Mon, 11 May 2020 11:05:55 +0000 https://drikung.de/?p=5729

Die folgende Nachricht haben wir von Kunsang Dolma, der Direktorin des Nonnenklosters, und von Namgyal L. Taklha, der Schwester von S.H. Drikung Kyabgön Chetsang, bekommen. Wir sammeln Spenden für die Krankenhauskosten der Nonne Sonam Chodrol, die ernsthaft erkrankt ist. Ihr könnt die Spenden auf das Konto des Aachener Drikung-Zentrums überweisen oder online über das Spendentool durchführen. Bitte gebt als Verwendungszweck „Hilfe für Sonam Chodrol“ an. Die gesammelten Gelder werden dann an den Medical Fund des Drikung Kagyu Institutes in Dehradun überwiesen.

Spendenaufruf für Krankenhauskosten

Sonam Chodrol, 16 Jahre alt, ist Nonne im Kloster Drikung Samtenling. Sie stammt aus einer Nomadenfamilie in Hanu, einer abgelegenen Region Ladakhs. Vor kurzem war sie vor ihrer Untersuchung sehr gestresst, musste sich übergeben und hatte Fieber. Wir schickten sie in das traditionelle tibetische Medizin-Zentrum, von wo aus sie wegen des Fiebers in das Gesundheitszentrum der tibetischen Siedlung gebracht wurde. Da sie einige Tage nicht gut gegessen und nicht gut geschlafen hatte, setzte der Arzt ihr einen Glukosetropf, gab ihr Medikamente und schickte sie zurück. Das Fieber ließ nicht nach, sie musste sich weiter übergeben und begann zu halluzinieren.

Die Krankenschwester in unserem Kloster wurde gerufen. Sie beschloss, Sonam Chodrol in ein Krankenhaus in Rajpur zu bringen, einer Stadt, in der die Verbreitung des Corona-Virus geringer oder gleich Null ist. Am nächsten Tag forderte der Arzt die Krankenschwester auf, sie in das Max Hospital zu bringen, das eines der besten Krankenhäuser in dieser Gegend ist, da sie möglicherweise einen Gehirnscan und Meningitis-Test benötigt, die das erste Krankenhaus nicht durchführen konnte. Wir hatten also keine andere Wahl, als sie dorthin zu schicken. Im Allgemeinen gehen alle unsere Mönche und Nonnen in weniger teure private Krankenhäuser, aber angesichts von Corona-Fällen in der Innenstadt von Dehradun hatten wir Angst, sie in die dortigen Krankenhäuser zu bringen. Sonam Chodrol wird von der Direktorin des Nonnenklosters und ihrer Assistentin begleitet. Die Nonnen müssen der Patientin Essen bringen. Bisher haben wir uns im Nonnenkloster zurückgezogen, sind sehr vorsichtig und haben keine Corona-Infektionen.

Während des Wochenendes waren die Fachärzte nicht da und die Tests konnten nicht durchgeführt werden. Weil sie manchmal bewusstlos verlor, befand sich Sonam Chodrol auf der Intensivstation. Für drei Tage wurde sie dann von der Intensivstation in die Abteilung, wo auf Covid 19 Tests durchgeführt werden, verlegt. Ohne einen solchen Test konnte sie nicht auf der Intensivstation bleiben. Die Ausgaben steigen und steigen. Wir können sie aber auf keinen Fall in ein anderes Krankenhaus bringen, das überfüllt ist und das mitten in der Stadt liegt, wo zugleich ein Covid-Hotspot ist. Sobald die Tests abgeschlossen sind, planen wir, sie in ein anderes, günstigeres Krankenhaus außerhalb der Hauptstadt zu verlegen, in dem sie weiter betreut wird.

Wir hatten keine andere Wahl, als alle Tests durchführen zu lassen und sie in das beste Krankenhaus außerhalb der Innenstadt von Dehradun zu bringen. Der DKI Medical Fund, der rund 400 Mönche, Nonnen und Mitarbeiter betreut, kann nicht die gesamten Kosten decken. Jede Unterstützung ist herzlich willkommen und wird dringend gebraucht.

Kunsang Dolma (Direktorin des Nonnenklosters) und Namgyal L. Taklha (frühere Betreuerin des Nonnenklosters)

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Bitte helft Lho Ontul Rinpoche die Einwohner von Tso Pema zu versorgen https://drikung.de/bitte-helft-lho-ontul-rinpoche-die-einwohner-von-tso-pema-zu-ernaehren/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=bitte-helft-lho-ontul-rinpoche-die-einwohner-von-tso-pema-zu-ernaehren Mon, 04 May 2020 14:57:48 +0000 https://drikung.de/?p=5713

Fundraising für Tso Pema: Eine Gemeinschaft, die Nahrung braucht

Lieber Dharma-Brüder und -Schwestern,

wir alle befinden uns inmitten beispielloser Zeiten, in denen die COVID-19-Pandemie viel Leid verursacht. Aufgrund der strengen Lockdown-Kontrollen in Indien leiden viele Menschen. Sie sind nicht in der Lage, ihre Tageslöhne zu verdienen und Lebensmittel auf den Tisch zu bringen. Die Situation wird über längere Zeit schwierig bleiben.

Um die durch COVID-19 verursachten Leiden zu bekämpfen, plant das Kloster von Ontul Rinpoche, jeder bedürftigen Familie (lokale arme Inder und Tibeter (Mönche und Laien), die unter der Armutsgrenze leben) ein Grundnahrungsmittelpaket zur Verfügung zu stellen. Die Kosten für das Lebensmittelpaket werden auf 800 Rupien geschätzt, was ungefähr 11 US-Dollar entspricht. Es ermöglicht den Bewohnern von Tso Pema Nahrungmittel für eine Woche zu erhalten. Bei mehr als 200 Menschen in der Gegend des Klosters, darunter Tibeter, einheimische Inder und Wanderarbeiter, belaufen sich die Kosten für eine Woche Lebensmittel auf etwa 2200 US-Dollar. Außerdem werden die Rinpoches (Ontul Rinpoche und sein Sohn Ratna Rinpoche) der örtlichen Organisation Geld spenden, um Menschen in der Corona-Krise zu helfen.

Langfristiges Ziel des Klosters ist es, den Bewohnern in Tso Pema, die Opfer der Pandemie geworden sind, Masken, Händedesinfektionsmittel und andere grundlegende Dinge zur Verfügung zu stellen. Die Anwohner von Tso Pema bekommen bisher nur minimale Unterstützung und Euer Beitrag wird einen immensen Wert für sie haben.

Hilfe für das Kloster

Auch das Kloster von Ontul Rinpoche in Tso Pema, Indien, steht vor vielen Herausforderungen. Der tägliche Betrieb des Klosters hängt direkt von den Einnahmen ab, die durch das Café, den kleinen Laden, die Gästehäuser, das Angebot von Butterlampen und das Angebot von Pujas durch die Mönche erzielt werden. Aufgrund des Lockdowns ist jedoch alles zum Stillstand gekommen. Das Nettoeinkommen des Klosters lag im Dezember und Januar (Hochsaison) zwischen 50.000 und 60.000 Rupien, im Februar jedoch, aufgrund der strengen Maßnahmen, bei 500 Rupien. Im Kloster leben mehr als 60 Personen, darunter Mönche, Nonnen und Laien.

Deshalb ergreife ich diese Initiative, um alle Schüler, Freunde und diejenigen, die mit Ontul Rinpoche verbunden sind, zu kontaktieren und um Spenden zu bitten, die direkt an Notleidende in Tso Pema gehen.

So könnt Ihr spenden:

  • Wenn Ihr die Spende direkt an das Kloster senden möchtet, findet Ihr hier die Bankkontodaten (bitte gebt als Verwendungszweck „COVID19 welfare measures“ an).
  • In Deutschland könnt Ihr auf das Konto des Lotussee Drikung Dharma Zentrums in Hamburg spenden. Von dort erhaltet Ihr ein Spendenbescheinigung, wenn Ihr parallel zur Überweisung eine Email (an lotusseehamburg@web.de) mit Eurem Namen und Eurer Anschrift sowie dem Spendenbetrag schickt. Euer Name wird ans Kloster gesandt und die Mönchen und Nonnen werden Euch in ihre Gebete einschließen.
    Hamburger Sparkasse
    IBAN: DE15 2005 0550 1043 2172 05
    BIC: HASPDEHHXXX

Vielen Dank an alle, die sich die Zeit genommen haben, diese E-Mail zu lesen. Gebete für Euch und Eure Familie, damit Ihr gut durch diese Pandemie kommt.

Wangchuk Lhamo (Tochter von Drikung Lho Ontul Rinpoche)

Unter der glückverheißenden Anleitung von S.E. Lho Ontul Rinpoche und Ratna Rinpoche-la, hat das Drikung Kagyü Kloster in Tsopema (Rewalsar) die Hilfsmaßnahmen von Covid19 initiiert, um den schutzbedürftigen Tagelöhnern aus anderen Staaten, armen lokalen Indern und Tibetern, die in und um Tsopema leben, Hilfe zu leisten.

Die Hilfsmaßnahmen von „Drikung Covid19“ haben bisher erfolgreich 3060 Kilogramm lebenswichtiger Lebensmittel an 170 Familien verteilt. Jede bedürftige Familie erhielt 18 Kilogramm Reis, Mehl, Linsen, Zwiebeln, Kartoffeln, Speiseöl, Salz, Zucker, Tee und Milch.

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Hilfe für Tagelöhner in Indien https://drikung.de/hilfe-fuer-tageloehner-in-indien/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=hilfe-fuer-tageloehner-in-indien Mon, 04 May 2020 14:29:40 +0000 https://drikung.de/?p=5705

In Südindien sind die Tagelöhner am stärksten von der Pandemie betroffen. Sie haben ihre Arbeit verloren und große Schwierigkeiten, während der gegenwärtigen Sperrung ohne Transportmittel, Lebensmittel und Medikamente zu überleben. Die meisten Tagelöhner verdienen, wenn sie arbeiten, nur 8 € am Tag.

Spendeninitiative von S.E. Ayang Rinpoche

Ayang Rinpoche initiiert ein Wohltätigkeitsprogramm, um Lebensmittel an diese ärmsten Familien zu verteilen. So können das Kloster und die Drikung Charitable Society sicherstellen, dass die Tagelöhner das Nötigste direkt in ihre Hände bekommen.

Wenn Sie oder einer von Rinpoches Schülern, ihre Freunde oder Familie an dieser Initiative zur Verteilung von Nahrungsmitteln teilnehmen möchte, können sie entweder über die weltweiten Amitabha-Stiftungen oder direkt auf das Konto des Klosters spenden. Sie würden sich freuen, die Mittel bis zum 3. Mai zu erhalten, aber auch danach werden weitere Spenden notwendig sein.

Ihre steuerlich absetzbare Spende können Sie auf das Konto der Amitabha Stiftung mit dem Verwendungszweck „Hilfe für Tagelöhner in Indien“ überweisen:

  • 24 € für drei Tageslöhne
  • 56 € für einen Wochenlohn
  • 240 € für einen Monatslohn

Wenn Sie das spirituelle Verdienst der Spende speziellen Personen widmen möchten, können Sie gerne deren Namen angeben. Bitte schreiben Sie diese auch in den Verwendungszweck der Überweisung oder senden Sie uns eine Email.

Mögen alle Wesen von unserer Großzügigkeit profitieren!

Text auf Grundlage des Newsletters von Becky Loy
(für Ayang Rinpoche und jeden der Amitabha Foundation USA)
Übersetzung und Bearbeitung von Christian Licht

Erste Nahrungsmittelausgabe an 3000 arme Haushalte in Südindien

Die ersten 3000 Haushalte, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind, haben jetzt Lebensmittel vom Drikung-Kloster in Bylakuppe, Südindien, erhalten. Es sind bisher ca. USD 20.000 durch weltweite Spenden zusammengekommen, aber es werden noch viele weitere Spenden benötigt, um schwierige Lage der Familien der Tagelöhner zu verbessern.

Am 27. April wurden zwei Dörfern mit 750 Haushalten durch Nahrungsmitteln unterstützt und es werden weitere folgen.

Spenden können weiterhin auf des Konto der Amitabha Stiftung in Deutschland mit dem Verwendungszweck „Hilfe für Tagelöhner in Indien“ überweisen werden. Man erhält für Beträge ab 50 € eine steuerabzugsfähige Spendenbescheinigung.

Nähere Infos und Bilder

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Das Nonnenkloster wächst weiter https://drikung.de/das-nonnenkloster-waechst-weiter/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=das-nonnenkloster-waechst-weiter Fri, 27 Mar 2020 18:07:38 +0000 https://drikung.de/?p=5551

Kurzer Bericht aus dem Kloster Samtenling –

Dem Kloster gehören jetzt insgesamt 100 Nonnen an. Vierzehn Nonnen im Alter von 19 bis 41 Jahren aus dem Dorf Dolpo (an der Grenze zwischen Tibet und Nepal) haben sich vor einigen Monaten dem Nonnenkloster angeschlossen. Sie hatten vorher noch keine Schule besucht und beginnen also mit den Grundschulklassen. Am Anfang fühlten sie sich noch ein wenig verloren, haben sich aber inzwischen gut eingelebt.

Weiterhin kamen in den letzten zwei bis drei Jahren vierzehn junge Nonnen im Alter von 8 bis 14 Jahren an. Eine wurde von ihren Eltern zurückgenommen. Sie kamen alle aus den Ebenen Nepals. Sie sind sehr glücklich hier und lernen gut.

Einige unserer Nonnen nahmen an einer Debatte am Sakya College teil. Eine ältere Nonne vertrat uns während des Treffens der erfahrenen Lamas in Dharamsala. Eine Gruppe von acht Nonnen begab sich zum Vana Center, um Kunrig-Gebete zu verrichten und Chöd zu praktizieren. Hieran nahmen auch etwa fünfzig Inder und Westler teil. Zwei Nonnen reisten zum Kirti-Kloster in Dharamsala, um einen Workshop zur Lehrerausbildung zu besuchen.

Im Großen und Ganzen studieren die Nonnen Dharma, Hindi, Mathematik, Englisch und Sozialkunde. Inzwischen unterrichten acht Nonnen mit Achar­ya-Diplom als Lehrerinnen in Samtenling. Büroleitung und Sekretariat sind beide mit Nonnen besetzt. Zwei Acharya-Nonnen verließen das Nonnenkloster, um sich weiterführenden Studien widmen zu können.

Eine Nonne hat ihren Yoga-Kurs abgeschlossen und ist nun Yogalehrerin. Eine weitere Nonne absolvierte einen Kurs in Thangka-Malerei. Auch sie erhielt ihr Diplom. Beide kehrten nach Samtenling zurück und werden nun Arbeiten von außerhalb annehmen, um Einkünfte für das Nonnenkloster zu erwirtschaften.

Die frühere Sekretärin, Acharya Kunsang, plant, an einem Fellowship-Kurs in den USA teilzunehmen. Acharya Yeshi, die inzwischen von einem einjährigen Fellowship-Kurs in den USA zurückgekehrt ist, hat ihren Posten übernommen.

Elf Retreat-Nonnen kamen aus ihrer drei Jahre und drei Monate dauernden Klausur heraus, um zwei Wochen lang eine Demchok-Feuerpuja darzubringen. Während der Tage der tibetischen Neujahrsfeierlichkeiten waren sie ebenfalls nicht im Retreat. Sie sind alle bei guter Gesundheit.

Wie traditionell üblich verfügt das Kloster über eine Retreat-, eine College- und eine Kloster-Abteilung sowie über eine Grundschule. Wir freuen uns sehr, dass alles in Ordnung ist, die Nonnen sich gut eingelebt haben und fleißig lernen.

Wir sind unseren Sponsoren für Ihre Unterstützung stets dankbar.

Vielen Dank und beste Wünsche,
Kunsang Dolma (Leitung) und Yeshe (Sekretariat)

Übersetzung von Rolf Blume

Unterstützung des Klosters und Patenschaften für Nonnen

Dies alles sind sehr erfreuliche Entwicklungen. Um das Nonnenkloster langfristig auf eine stabile Basis zu stellen, sind weitere Patenschaften oder regelmäßige Spenden notwendig. Eine Patenschaft, durch die die Lebensgrundlage und Ausbildung einer Nonne gewährleistet wird, liegt bei 40 € im Monat. Einmalige und regelmäßige Spenden sind in jeder Höhe immer herzlich willkommen.

Für eine Patenschaft setzt Euch bitte mit dem Drikung-Zentrum in Aachen in Verbindung. Spenden können unter dem Verwendungszweck „Nonnenkloster Samtenling“ auf das Konto des  Zentrums überweisen oder online (PayPal, Direktüberweisung) getätigt werden. Eine abzugsfähige Spendenbescheinigung wird Anfang des darauffolgenden Jahres zugesandt (bitte Adresse bei der Überweisung angeben).

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Arbeitseinsatz im Kloster Shang in Ladakh https://drikung.de/arbeitseinsatz-im-kloster-shang-ladakh/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=arbeitseinsatz-im-kloster-shang-ladakh Tue, 04 Dec 2018 09:49:10 +0000 https://drikung.de/?p=5058

Wie schon bei den beiden Einsätzen in der Mongolei, so hat uns auch dieses Mal der Artikel über das Kloster Shang auf der Webseite <drikung.de> dazu veranlasst, selbst aktiv tätig zu werden.

Um es vorweg zu sagen: die Betreuung in Ladakh und Delhi war perfekt organisiert. Chokey in Delhi hatte sich um die Flüge in Indien und den Transport und das Hotel gekümmert, Konchok Tenzin um unseren Aufenthalt in Leh und Shang.

Das Kloster in Shang hat mittlerweile einen ansehnlichen Anbau mit neuen Räumen für Mönche und Nonnen erhalten, eine Küche, zwei Bäder und zwei Gruppenräume für Versammlungen sowie einen Eingang mit Gebetsmühlen auf jeder Seite.

Unsere Aufgabe bestand nun darin, die provisorische Elektroinstallation in eine neue zu verwandeln. Die neuen Räume hatten nur eine Notbeleuchtung und sonst nichts. So haben wir Material gekauft, um die Räume an eine zentrale Unterverteilung mit Sicherungen anzubinden. Ebenso sollten jede Unterkunft und die Gemeinschaftsräume eine neue Beleuchtung erhalten inklusive fest eingebauter Schalter und Steckdosen. Das komplette Material konnten wir in Leh besorgen – was allerdings nicht ganz einfach war.

Mit viel Enthusiasmus machten wir uns dann mit Hilfe der Kloster- und einiger Dorfbewohner ans Werk. Es war eine Freude zu sehen, wie sie mit Akkuschrauber Löcher bohrten, um die Schalterdosen einzusetzen. Schnell waren wir ein Team, das sehr gut zusammenpasste.

Die ersten Nächte waren für uns sehr hart (im wahrsten Sinne des Wortes) und kalt. Auf 3800 m Höhe fehlte der notwendige Sauerstoff, die Matratzen waren dünn und die Temperaturen nachts um die 0 Grad und dies ohne Heizmöglichkeit. Aber keiner wollte aufgeben – wir hatten schließlich eine Aufgabe zu erfüllen.

Bis zum Ende unseres zweiwöchigen Aufenthaltes hatten wir die Stromversorgung in allen neuen Wohnunterkünften, der Küche, zwei Vorratsräumen und einer Toilette installiert. Die Steckdosen waren wichtig, da nun kleine Heizgeräte im Winter betrieben werden können. Für eine nachfolgende Helfergruppe sind schon einige Vorarbeiten gemacht (Wer möchte kommen?).

In diesen zwei Wochen wurde das Kloster von verschiedenen Gruppen besucht: einige Touristen waren neugierig, aber vor allem kamen ganze Familien aus den benachbarten Dörfern. Wir konnten erleben, dass das Kloster ein bedeutender Teil der Dorfgemeinschaften ist. Dies bereitete uns eine besondere Freude, hatten wir doch einen – wenn auch noch so geringen – Anteil daran.

Die An- und Abreise gestaltete sich jeweils mit einem Besuch im Kloster Phyang nahe Leh. Dort waren wir im Gästehaus untergebracht und wurden bekocht und konnten auch warm duschen. Im Kloster Shang gibt es diese Möglichkeit nicht. So haben wir Konchok Tenzin beim Abschied versprochen, dass das Kloster eine Solaranlage erhält, die zumindest an sonnigen Tagen warmes Wasser produziert. Dies ist für uns eine Herzensangelegenheit – haben wir es doch am eigenen Leib erfahren (das Gebirgswasser ist wirklich sehr kalt). Er schickt uns einen Kostenvoranschlag und nimmt die Solaranlage in den Aufbauplan auf.

Es sind noch viele Einzelprojekte zu erledigen – und auch zu finanzieren. Ich bitte alle Leserinnen und Leser, sich daran zu beteiligen. Gutes Karma ist gewiss!

Julley (ist Ladhaki und bedeutet soviel wie ‚Guten Tag‘ als auch ‚Danke‘)
Michael

Die Rede von Konchok Tenzin anlässlich des Abschiedsfestes

Ich denke, dass Ihr von unseren Göttern und Göttinnen hierhergebracht wurdet. Ich bin fasziniert davon, wie Ihr in den letzten Tagen gearbeitet habt. Unser Dorf liegt sehr hoch und aufgrund dessen habt Ihr vielleicht einige Probleme gehabt. Es war kein perfekter Aufenthalt von unserer Seite und alle Unterkünfte waren nicht auf dem neuesten Stand, aber wir haben unser Bestes versucht und auf jeden Fall, wenn es irgendwelche Fehler gab, wissentlich oder unwissentlich, tut es uns leid.

Vielen Dank für die Unterstützung des Klosters, der Mönche und Nonnen hier in unserem Dorf. Wir alle wünschen, dass Ihr und Eure Familien in guter Gesundheit, Wohlstand und immer glücklich bleiben werdet, und möge jede Person weit und nah zu Euch, immer nahe, gesegnet und glücklich bleiben.

Ich hoffe, dass wir uns in naher Zukunft wiedertreffen werden. Wiederum mit gefalteten Händen danke ich Euch von ganzem Herzen.

Mit Grüßen und viel Liebe
Acharya Konchok Tenzin

Sammelaktion für einen solarthermischen Wassererwärmer

Wie im Artikel beschrieben, ist das eiskalte Gebirgswasser nicht nur für Touristen eine Herausforderung, gerade im Winter. Da die Sonne auch im Winter häufig scheint, kann eine Solarthermische Anlage Wasser erhitzen, so dass es zum Waschen verwendet werden kann. Ein solche Anlage würde ca. 300 € kosten. Dazu wäre als Ergänzung ein elektrischer Warmwasserboiler mit ausreichend Volumen optimal, der zum Einsatz kommen kann, wenn die Sonne nicht scheint. Dieser liegt bei ca. 100 €.

Spenden für dieses Projekt können auf das Konto des Aachener Drikung-Zentrums unter dem Verwendungszweck „Warmwasser Shang“ überwiesen werden. Am Anfang des nächsten Jahres erhält man dann bei Beträgen über 50 € eine Spendenbescheinigung (Anschrift bitte angeben).

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Das Nonnenkloster Samtenling benötigt weiterhin unsere Hilfe https://drikung.de/patenschaften/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=patenschaften Mon, 03 Dec 2018 19:13:43 +0000 https://drikung.de/?p=5004

Seit vielen Jahren unterstützt das Aachener Drikung-Zentrum die Nonnen des Klosters Samtenling in Dehra Dun. Zahlreiche junge Frauen und Mädchen erhalten dort die Chance auf buddhistische und allgemeine Bildung. Unterschiedliche Vorhaben konnten dank bereitgestellter Spenden schon verwirklicht werden, wie die Anschaffung von Schulbüchern oder der Ausbau der für inzwischen ca. 100 Nonnen notwendigen Räume.

Dennoch benötigen das Kloster und die Nonnen auch weiterhin unsere Unterstützung. In den letzten Jahren sind viele neue Nonnen in das Kloster gekommen. Immer mehr von ihnen sind sehr jung und stammen aus sehr armen oder vom Erdbeben in Nepal betroffenen Familien. Deshalb müssen neben Bildung auch grundlegende Erfordernisse wie Kleidung, Bettwäsche, Hygieneartikel und medizinische Versorgung vom Kloster bereitgestellt werden.

Eine gute Möglichkeit, die Nonnen und das Kloster zu unterstützen, ist die Übernahme einer Patenschaft, die mit ca. 40 € pro Monat den Lebensunterhalt sowie die Ausbildung einer Nonne sichert. Auch geringere Beträge und Einzelspenden sind natürlich eine große Hilfe (Spendenkonto – Verwendungszweck: Nonnenkloster Samtenling).

Immer wieder erreichen uns aktuelle Informationen aus dem Kloster, die wir gerne möglichst zeitnah an die Patinnen und Paten weitergeben möchten. Diese Aufgabe – im Sinne der Unterstützung und Entlastung der „Hauptamtlichen“ des Zentrums – habe ich (Ulrike) jetzt übernommen.

Patinnen oder Paten gesucht

Einige junge Nonnen, die noch eine Patin oder einen Paten suchen, stellen wir nachfolgend vor.

Informationen zu den Patenschaften können gerne telefonisch im Aachener Drikung-Zentrum (0241/5153654) oder per Email (patenschaften@drikung.de) angefragt werden.

Ulrike

1) Rinchen Dolkar ist 13 Jahre alt und kommt aus Nepal. Die Mutter hat die Familie verlassen. Der Vater ist Arbeiter. Die drei Brüder sind Mönche im Kloster Jangchubling, Dehra Dun.
2) Pema Dolma ist 9 Jahre alt und kommt aus Nepal. Ihre Familie ist arm und kann die Ausbildung für sie nicht ermöglichen. Sie ist die Schwester von Konchok Palzom.
4) Konchok Sarjay ist 9 Jahre alt und kommt aus Indien. Der Vater ist Inder und arbeitet in einem buddhistischen Kloster. Sie ist die einzige Tochter. Er hofft, dass sie als buddhistische Nonnen Regeln lernt und eine gute Ausbildung erhält.
5) Konchok Dolma ist 7 Jahre alt und kommt aus Ladakh. Ihre Tante ist eine Nonne im Kloster Samtenling.
6) Mepham Dechen ist 7 Jahre alt und kommt aus Ladakh. Ihre Tante ist eine Nonne im Kloster Samtenling
7) Konchok Sangmo ist 12 Jahre alt und kommt aus Nepal. Ihre Tante ist eine Nonne im Kloster Samtenling.
8) Konchok Palzom ist 13 Jahre alt und kommt aus Nepal. Ihre Familie ist arm und nicht in der Lage ihr eine Ausbildung zu ermöglichen. Sie ist die Schwester von Pema Dolma.
9) Konchok Lhamo ist 13 Jahre alt und kommt aus Nepal. Nach dem Erdbeben in Nepal wurde die Situation der Familie so schwierig, dass sie ihre Kinder nicht mehr aus eigener Kraft unterstützen konnten.
10) Pema Sangmo ist 8 Jahre alt und kommt aus Nepal. Sie ist die Schwester von Nyima Sangmo (Nr. 16).
12) Tsetan Dolma ist 13 Jahre alt und kommt aus Ladakh. Tsetan Dolma litt unter einer langwierigen Krankheit. Dies veranlasste sie, ihr Leben und dessen Sinn zu überdenken und sie entschied sich Nonne zu werden. Seitdem ist sie nicht mehr krank gewesen.
13) Laket Dolma ist 7 Jahre alt und kommt aus Sikkim. Wegen einer schwierigen Situation der Familie vieler Kinder schickten ihre Eltern sie mit einer Gast-Nonne in das Kloster.
14) Pema Dechen ist Sharpa 12 Jahre alt und kommt aus Sikkim. Pema‘s Eltern sind Bauern.
15) Sonam Chodrol ist 11 Jahre alt und kommt aus Ladakh. Ihr Bruder studiert als Mönch am Drikung Kagyü College.
16) Nyima Sangmo ist 17 Jahre alt und kommt aus Nepal. Sie ist die Schwester von Pema Sangmo (Nr. 10).
18) Sherab Sangmo ist 14 Jahre alt und kommt aus Nepal. Sie liebt es, sich um die Haushunde des Klosters zu kümmern.
19) Stanzin Dolkar ist 13 Jahre alt und kommt aus Ladakh.
20) Rinchen Choytso ist 8 Jahre alt und kommt aus Nepal. Ihre Eltern arbeiten während des Winters als Lastenträger in Dehradun und im Sommer in verschiedenen Jobs in Nepal. Alle Kinder sind entweder Mönche im Kloster Jangchubling oder Nonnen im Kloster Samtenling.
21) Rinchen Wangmo ist 10 Jahre alt und kommt aus Nepal. Ihr Bruder ist Mönch im Kloster Jangchubling.
22) Rinchen Choykit ist 8 Jahre alt und kommt aus Nepal. Ihre Eltern arbeiten während des Winters als Lastenträger in Dehradun und im Sommer in verschiedenen Jobs in Nepal. Alle Kinder sind entweder Mönche im Kloster Jangchubling oder Nonnen im Kloster Samtenling.
23) Rinchen Choydol ist 9 Jahre alt und kommt aus Nepal. In der Familie gibt es viele Kinder. Die Eltern sorgten sich, ob sie sich gut um dieses Kind kümmern könnten. Daher entschieden sie, das Mädchen in ein Kloster zu geben, um so eine gute Erziehung sicherzustellen.
24) Rinchen Lhamo ist 7 Jahre alt und kommt aus Nepal. Rinchen Lhamo stammt aus einer Hindu Arbeiterfamilie. Damit gut für sie gesorgt wird und sie eine gute (Aus-) Bildung erhält, entschieden die Eltern, sie in ein buddhistisches Kloster zu geben.
25) Dechen Dolkar ist 22 Jahre alt und kommt aus Ladakh. Dechen Dolkar sagt: „Ich möchte eine gute Nonne werden, und möchte auch armen Menschen helfen.“
26) Phuntsok Choskit ist 16 Jahre alt und kommt aus Ladakh.
27) Thupten Wangmo ist 21 Jahre alt und kommt aus Ladakh. Thupten Wangmo sagt: „Ich interessiere mich sehr für die buddhistische Religion und möchte sie über die ganze Welt verbreiten.“
28) Phuntsok Dolma ist 18 Jahre alt und kommt aus Ladakh. Phuntsok Dolma sagt: „Ich möchte gerne buddhistische Philosophie studieren.“
29) Stanzin Angmo ist 18 Jahre alt und kommt aus Ladakh.
30) Stanzin Dolkar ist 18 Jahre alt und kommt aus Ladakh. Sie malt gern und ist eine hart arbeitende Nonne.
32) Tsering Dolker ist 17 Jahre alt und kommt aus Ladakh. Tsering Dolker sagt: „Ich war eine lange Zeit krank. Seit ich Nonne geworden bin, bin ich nicht mehr so oft krank.“

 

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Schulbücher für Samtenling https://drikung.de/schulbuecher-fuer-samtenling/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=schulbuecher-fuer-samtenling Mon, 13 Aug 2018 10:47:15 +0000 https://drikung.de/?p=4924

Unterstützung für die Ausbildung junger Nonnen

Zurzeit haben wir im Nonnenkloster Samtenling ungefähr 100 Nonnen, die in vier Abteilungen verschiedenen Tätigkeiten nachgehen. Einige Nonnen studieren buddhistische Philosophie und damit verwandte Themen im Studienprogramm des Kagyu College. Andere Nonnen führen hauptsächlich Rituale für die buddhistische Gemeinde aus und wieder andere befinden sich in einem traditionellen Dreijahresretreat. Darüber hinaus sind in den letzten Jahren viele neue Nonnen zu uns gekommen, die jetzt allgemeinbildende und buddhistische Fächer in unseren Vorbereitungsklassen studieren.

Viele von ihnen sind noch sehr jung und kommen von weit her aus Nepal, Ladakh und anderen Regionen Indiens. Eine Nonne kommt aus einer tibetischen Flüchtlingsfamilie. Während des Erdbebens wurden viele Dörfer in den Bergregionen von Nepal zerstört und nun haben die Eltern Schwierigkeiten, ihre Kinder finanziell zu unterstützen. Deshalb müssen wir als Kloster vieles für sie bereitstellen: Essen, Kleidung, Bettwäsche, Medizin, Bücher und andere Unterrichtsmaterialien. Wir tun unser Bestes, um diesen Mädchen eine gute Ausbildung anzubieten. Wir möchten sie darin unterstützen, gute Menschen zu werden und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten zu können.

Die derzeit 60 Nonnen in unseren Vorbereitungsklassen studieren Geschichte, tibetische Sprache, Englisch, Hindi, Mathematik, Kalligraphie, Naturwissenschaften und Sozialkunde. Für diese Klassen müssen wir nun neue Schulbücher kaufen und bitten dafür um Ihre Unterstützung. Außerdem möchten wir englische und tibetische Kinder- und Jugendbücher kaufen, damit die Mädchen auch in ihrer Freizeit ihre Sprachkenntnisse und Lesefähigkeit verbessern können. Die Kosten für die Bücher belaufen sich insgesamt auf 62400 Rupien (ca. 774 Euro).

Mit herzlichem Dank für Ihre Unterstützung

Konchok Tsekyi (Direktorin Nonnenkloster Samtenling)
Dehradun, Juni 2018

ins Deutsche übersetzt von Sherab Dolma

 

Spenden für das Nonnenkloster Samtenling können unter dem Verwendungszweck „Schulbücher Samtenling“ auf das Konto des Aachener Drikung-Zentrums überwiesen werden. Anfang nächsten Jahres verschicken wir automatisch Spendenbescheinigungen, wenn der Betrag über 50 € liegt.

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Führungskräfte-Trainings-Programm für Drikung-Nonnen https://drikung.de/trainings-programm/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=trainings-programm Mon, 13 Aug 2018 10:38:23 +0000 https://drikung.de/?p=4922

Helfen Sie, tibetische Nonnen mit den Kompetenzen, die im 21. Jahrhundert gebraucht werden, zu stärken: Eine Aktion für Acharya Ani Yeshe.

Das Drikung Samtenling Acharya Nonnen Führungskräfte-Programm stellt Stipendien für tibetische Nonnen in Indien bereit und übernimmt für ein Jahr lang die Aufenthaltskosten in den USA. Dort erwerben die Stipendiatinnen eine Ausbildung und weitere Qualifikationen, um die Entwicklung des Drikung Samtenling Nonnenklosters und dessen 90 Nonnen gezielt fördern zu können.

Jede Stipendiatin wird ein Projekt konzipieren, das auf ihren eigenen Interessensgebieten sowie den aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen der Nonnen von Samtenling basiert. Ein Expertenteam wird für jede Stipendiatin Trainingsmodule erstellen, mit deren Hilfe sie ihre Projektziele erreichen und nach der Rückkehr in Indien realisieren kann.

Das übergeordnete Ziel des Programms ist es, Nonnen in Samtenling und anderen Klöstern in Indien zu stärken. Wie ihre Brüder, die Mönche, die international aktiv sind, sind sie als zukünftige Führungskräfte in der Drikung Kagyü Linie von wesentlicher Bedeutung.

Als erste Stipendiatin des Acharya Nonnen Führungskräfte-Programms, das im August 2018 beginnt, wird Ani Yeshe, Absolventin des 12-jährigen Philosophie-Programms von Samtenling, 4 bis 6 Monate im Vajra Dakini-Nonnenkloster (einem Tochterkloster des Samtenling Nonnenklosters) in Portland, Maine, verbringen. Dort vertieft sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Unterrichten der englischen Sprache, arbeitet bei Dharma-Kursen und interreligiösen Aktivitäten mit und besucht andere Nonnenklöster, während sie ihr individuelles Fellowship-Projekt weiterentwickelt. Zu ihren Zielen gehören das Unterrichten tibetischer Grammatik, die Übersetzertätigkeit und die Verbreitung des Dharma.

Im Anschluss an den Aufenthalt im Vajra Dakini-Kloster wird sie einmonatige Trainingsmodule absolvieren, die Computerkenntnisse im Web- und Grafik-Bereich, Gesundheitsvorsorge für Frauen, Übersetzungskompetenz sowie Elementarpädagogik beinhalten. Einzelne Experten und unsere Zentren in verschiedenen Städten werden diese Module während ihres Besuchs koordinieren. Acharya Ani Yeshe kehrt dann mit diesen erweiterten Fähigkeiten in das Nonnenkloster in Indien zurück, um sie mit ihrer Gemeinschaft zu teilen.

Im August 2018 werden Mittel benötigt, um die Kosten für Wohnung, Reise und Ausbildung sowie für die Visumanträge für das Folgejahrstipendium für Acharya Ani Yeshe zu decken. Sie können ihre Aktivitäten als Stipendiatin auf der Facebook-Seite von Vajra Dakini verfolgen!

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung von Ani Yeshe im Rahmen des Führungskräfte-Programms. Dieses Programm wäre ohne Ihre freundliche und großzügige Unterstützung nicht möglich.

Wir möchten uns ganz herzlich bedanken!

Weitere Informationen zum „Leadership-Program“ finden Sie auf unserer Website: http://vajradakininunnery.org/bbb
Spenden können unter https://www.gofundme.com/acharya-nuns-leadership-program getätigt werden.

Zur Geschichte der Drikung Nonnen ist unter folgender Internet-Adresse mehr zu erfahren: https://drikung.de/staerkung-der-buddhistischen-nonnen-in-tibet-und-der-himalaya-region

Quelle: https://www.gofundme.com/acharya-nuns-leadership-program
Übersetzung: Rolf Blume

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Unterstützung für das erste Drikung-Kloster in der Mongolei https://drikung.de/unterstuetzung-fuer-das-erste-drikung-kloster-in-der-mongolei/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=unterstuetzung-fuer-das-erste-drikung-kloster-in-der-mongolei Wed, 14 Mar 2018 15:35:32 +0000 https://drikung.de/?p=4847

Im Spätsommer 2016 wurde das erste Drikung-Kloster in der Mongolei grundlegend fertiggestellt und von S.H. Drikung Kyabgön Chetsang offiziell eingeweiht. Es der Sitz von S.H. in der Mongolei und er kommt einmal im Jahr in die Wüste Gobi, um die Entwicklung des Buddhismus dort zu fördern.

Ab Sommer sollen sich zwei Lamas um das Kloster kümmern und dort regelmäßig Pujas durchführen. Es werden noch Spenden benötigt, um die Reise der ausgebildeten Lamas aus Indien und ihren Aufenthalt vor Ort zu finanzieren. Es ist auch möglich das Kloster bei den laufenden Kosten für die Lamas durch eine Patenschaft zu unterstützten. Ein monatlicher Betrag von 50 € wäre sehr hilfreich.

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Viel Zuwachs in Samtenling https://drikung.de/viel-zuwachs-in-samtenling/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=viel-zuwachs-in-samtenling Tue, 12 Dec 2017 11:04:34 +0000 https://drikung.de/?p=4739

Es hat sich viel getan im Nonnenkloster Samtenling. Wir haben in früheren Rundbriefen davon berichtet, dass es aufgrund finanzieller Engpässe einen Aufnahmestopp für neue Nonnen im Kloster gab. Durch großzügige Spenden und die schrittweise Übergabe der Verantwortung für die Leitung des Klosters an die Nonnen wurden neue Wege beschritten. So konnten neue Nonnen aufgenommen werden, wobei die Altersspanne für diese Nonnen ausgedehnt wurde. Dadurch sind nun einige sehr junge Nonnen neu vor Ort, die das Kloster beleben, als auch etwas ältere, die schon vorher eine öffentliche Schule besucht haben.

Nach den Sommerferien, in denen es in Dehradun sehr heiß ist und daher viele die Zeit bei ihren Verwandten in den höher gelegenen Himalayaregionen verbringen, brachten die Nonnen 17 junge Mädchen und Frauen zwischen 7 und 19 Jahren mit, die in das Kloster eintreten wollten. Zehn kommen aus Ladakh (siehe Foto oben), drei aus einer nepalesischen Grenzregion zu Tibet und vier aus Sikkim (Fotos rechts und links). In einigen abgelegenen Himalayaregionen sind die Lebensbedingung immer noch sehr schwierig und es ist kaum möglich, eine gute Ausbildung zu erhalten. Zudem sind die Möglichkeiten für Frauen dort allgemein sehr eingeschränkt. Da der Buddhismus in diesen Gebieten aber gut verwurzelt ist, haben die Eltern das Vertrauen, ihre Mädchen in die Obhut eines Klosters zu geben. Dort sind sie gut versorgt und erhalten eine religiöse und moderne, allgemeine Ausbildung.

Insgesamt leben jetzt im Kloster knapp 100 Nonnen. Damit ist die Kapazitätsgrenze im Bereich der Unterkünfte erreicht. Andere Räumlichkeiten reichen nicht mehr aus und so müssen auch bauliche Maßnahmen angegangen werden, damit der Unterricht und die Versorgung vernünftig erfolgen kann.

Einige ältere Nonnen schließen nun schrittweise das neunjährige Studium der buddhistischen Philosophie ab und können als Lehrerinnen im Kloster für die jungen Nonnen tätig sein. Die Nonnen können auch die anderen Aufgaben im Kloster – von der Direktorin bis zur Verwaltung – übernehmen, da ihre Zeit nicht mehr durch die intensiven Studien belegt ist. Man kann auch deutlich spüren, dass die Nonnen immer selbstbewusster werden und sich nicht mehr schüchtern verstecken, sondern ihre Meinung vertreten. Sehr eindrucksvoll kam dies bei den öffentlichen philosophischen Debatten mit den Mönchen bei der Feier zum 800. Parinirvana von Jigten Sumgön im Oktober zum Ausdruck.

Dies alles sind sehr erfreuliche Entwicklungen. Um das Nonnenkloster langfristig auf eine stabile Basis zu stellen, sind weitere Patenschaften oder regelmäßige Spenden notwendig. Eine Patenschaft, durch die die Lebensgrundlage und Ausbildung einer Nonne gewährleistet wird, liegt bei 40 € im Monat. Einmalige und regelmäßige Spenden sind in jeder Höhe immer herzlich willkommen.

Für eine Patenschaft setzt Euch bitte mit uns in Verbindung (Kontakt oder über aachen@drikung.de). Spenden können unter dem Verwendungszweck „Nonnenkloster Samtenling“ auf das Konto des Aachener Drikung-Zentrums überweisen werden. Eine abzugsfähige Spendenbescheinigung wird Anfang des darauffolgendes Jahres zugesandt (bitte Adresse auf Überweisung angeben).

Drikung-Zentrum e.V., Postbank Köln
IBAN: DE48 3701 0050 0470 2085 01
Verwendungszweck: „Samtenling“

Christian Licht

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