garchen

Gemeinsame Gebete für S.E. Garchen Rinpoche

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Während der großen Affenjahr-Übertragungen in Schneverdingen haben wir von dem Plan erfahren, dass S.E. Garchen Rinpoche in 2017 wieder nach Tibet reisen soll, um dort die Aufrechterhaltung der Linie zu gewährleisten. Daher haben sich die Vertreter der Drikung-Zentren aus Deutschland getroffen und den starken Wunsch formuliert, für die Gesundheit und ein langes Verweilen von S.E. Garchen Rinpoche in dieser Welt gemeinsam zu praktizieren. Dazu sind insbesondere die Meditationen der weißen Tara, von Achi Chökyi Dölma und von Buddha Amitayus geeignet, die von jetzt an in den Drikung-Zentren sonntags und mittwochs durchgeführt werden. Wir möchten alle Sangha-Mitglieder einladen, sich diesen Übungen anzuschließen und damit das Band zu Rinpoche zu festigen.

weisse-tara-thangka-zentrumIn einigen Zentren gibt es schon regelmäßige Meditationszeiten. So findet z.B. jeden Sonntag von 10-12 Uhr eine Weiße Tara Praxis im Drikung Garchen Institut in München statt. Der Mittwoch eignet sich astrologisch besonders für die Praxis des langen Lebens und Langlebensgebete. Ihr könnt an diesen Tagen Eure Praxis alleine durchführen oder die Gelegenheit nutzen, Euch zur gemeinsamen Meditation in Eurem Zentrum zu treffen. Dabei könnt ihr Euch bewusst machen, dass sich überall in Europa Menschen in ihrer Praxis verbinden und für S.E. Garchen Rinpoche beten. Ein weiterer wichtiger Zeitpunkt ist Rinpoches Geburtstag am 14. April 2017.

Wir bitten alle, die mit diesem kostbaren Lehrer verbunden sind, in den folgenden Monaten Ihre Praxis zu verstärken und die Verdienste Rinpoche zu widmen.

Mantra der grünen Tara

OM TĀRE TUTTĀRE TURE SWĀHĀ/

Mantra der weißen Tara

OM TĀRE TUTTĀRE TURE MAMA ĀJUR GJĀNA PUNJE PUSCHTING KURU SWĀHĀ/

Mantra von Achi Chökyi Dölma

OM MAMA TSAKRA SWĀHĀ/ JAR DÜ/ SARWA DÜ/ RADSA RADSA DÜ/ MAMA DÜ HŪNG P’AT SWĀHĀ/

Mantra von Buddha Amitayus

OM AMĀRANI DSI WĀNTĪ JE SWĀHĀ/

Kurzes Langlebensgebet

P’AG PÄ JÜL NA AR JA DE WA SCHE/
In Indien warst Du Āryadeva,

DO K’AM TSCH’OG SUM GAR GJI RIG SU TRÜL/
in Dokham erschien Deine Verkörperung in der Gar-Familie,

DSCHIG TEN GÖN PÖ T’UG SÄ TSCH’Ö DING PA/
Du warst Chödingpa, Jigten Gönpos Herzenssohn,

PÄL DÄN GAR TSCH’EN KU TS’E KÄL GJÄR TÄN//
glanzvoller Garchen, bitte verweile für einhundert Äonen.

Längeres Langlebensgebet

Der Vortreffliche Strom des Elixiers der Unsterblichkeit

OM SWASTI  MI GJUR DE WA TSCH’EN PO TSCH’Ö KJI KU/
OM SWASTI!  Du bist die unwandelbare große Freude des Dharmakāya,

MI GAG NA TS’OG RANG TSÄL LONG TSCHÖ DSOG/
das nie verlöschende, vielfältige Spiel des Sambhogakāya,

MI MIG NJING DSCHE DÖ GAR TRÜL PÄ KU/
der Tanz des nicht fixierenden Mitgefühls des Nirmānakāya,

MI TSCH’E KU SUM DAG NJI KJOB PÄ KJONG/
der Beschützer, der Herr der ununterscheidbaren drei Kāyas, bitte beschütze uns!

 

PÄ KAR Ü SU TSCHU DRUG TSCH’A SCHÄ DSOG/
Du weilst in der Mitte eines weißen Lotusses, sechzehnjährig, mit den vollständigen Qualitäten,

TÖN DÄ DOG KAR UTPAL TSCH’AG TU DSIN/
Du bist weiß wie der Herbstmond, hältst eine Utpala-Blume,

DSCHIG PA GJÄ KJOB DÜ SUM GJÄL WÄ JUM/
und schützt vor den acht Arten von Furcht, Du bist die Mutter aller Buddhas der drei Zeiten,

JI SCHIN K’OR LÖ TSCH’I ME TS’E DSCHIN TSÖL/
die “wunscherfüllendes Rad” genannt wird, bitte verleihe uns das todlose Leben.

 

P’AG PÄ JÜL NA AR JA DE WA SCHE/
In Indien warst Du Āryadeva,

DO K’AM TSCH’OG SU GAR GJI RIG SU TRÜL/
in Dokham erschien Deine Verkörperung in der Gar-Familie,

DSCHIG TEN GÖN PÖ T’UG SÄ TSCH’Ö DING PA/
Du warst Chödingpa, Jigten Gönpos Herzenssohn,

PÄL DÄN GAR TSCH’EN KU TS’E KÄL GJÄR TÄN/
glanzvoller Garchen, bitte verweile für einhundert Äonen.

 

KÖN TSCH’OG TÄN PÄ GJÄN GJUR DA WÄ NJA/
Du bist der Vollmond, welcher der Schmuck der drei Juwelen ist,

SCHAR RI T’RAG LA NGÖN PAR P’AG GJUR KJANG/
und obwohl du sichtbar zwischen den östlichen Bergen aufgestiegen bist, begibt sich dein kühlender Schein doch herab in diese Niederungen

SIL SER MÄN PÄ SA SUNG KU MÜ KJONG/
und nährt die in der Nacht erblühenden Wasserlilien.

SCHÄN P’ÄN DA WA GAR TSCH’EN SCHAB TÄN SÖL/
Du bist der Mond, der zum Nutzen anderer scheint, großer Gar, wir bitten Dich lange zu verweilen!

 

TO GÖ TAM SUM DSCHANG WÄ LUNG LA KUR/
Du kümmerst Dich nicht um Nahrung, Kleidung oder einen guten Ruf,

G’Ä TSÜN SANG SUM DRUB PÄ GO TSCH’A GÖ/
Du hast die Rüstung angelegt, die Gelehrtheit, Reinheit und gute Qualitäten hervorruft,

TING DSIN NAM SUM GJA TS’Ö DSCHING TAR TÄN/
und Du hast die drei Samādhis gefestigt, so dass sie wie der Boden des Ozeans sind,

NGE DÖN DRÖN ME GAR TSCH’EN SCHAB TÄN SÖL/
Du bist das Licht der endgültigen Bedeutung, großer Gar, wir bitten Dich lange zu verweilen!

 

NJIG DÜ GJÄL TÄN NJAG T’RÄ NÄ KAB DIR/
Jetzt, in diesem Zeitalter der Degeneration, wo die Lehre Buddhas schwindet,

T’U TOB DOR DSCHE TA BÜ TÜL SCHUG KJI/
bist Du der, welcher mit der Kraft, die eine Vajra-gleiche Disziplin der Yogis ist,

RI ME TÄN PÄ K’UR TSCHIB DAG GIR SCHE/
die schwere Last der unvoreingenommenen Lehre auf sich genommen hat,

TÄN PÄ NJI MA GAR TSCH’EN SCHAB TÄN SÖL/
Du bist die Sonne der Lehre, großer Gar, wir bitten Dich lange zu verweilen!

 

DSCHIN LAB DÄN PÄ LASANG SUM LA/
Zwar können dem Körper, der Rede und dem Geist des Gurus, der den Segen besitzt,

DÜ KJI BAR TSCH’Ä DSCHUG PÄ KAB ME MÖ/
die Störungen der Dämonen nichts anhaben,

ÖN TE TEN DREL SCHI KJI DRÖ TÜN NÄ/
dennoch ist dieses Gebet, das ein wunschwerfüllendes Juwel ist,

JI SCHIN NOR BÜ SÖL DEB DI NI MÄ/
im Einklang mit diesem Vorgang, der von der Natur des abhängigen Entstehens ist, wunderbar.

 

TSCH’OG SUM TSA SUM T’UG DSCHE DEN TOB DANG/
Möge durch die Kraft der drei Juwelen, der drei Wurzeln,

MA HA KA LA TSCH’Ö KJI DRÖL MÄ T’Ü/
der Wahrheit des Mitgefühls, Mahākālas und Chökyi Dölmas

DAG GI DANG LÖ MÖN PÄ DEN TS’IG DI/
dieser von mir mit klarem Geist vorgebrachte Wunsch, der Wahrheit seiner Worte entsprechend,

DSCHI SCHIN GEG ME LHÜN GJI DRUB PAR DSÖ//
ungehindert und spontan in Erfüllung gehen!

Dieses Wunschgebet wurde angesichts des von den Tugendhaften, Karma Drodül und Drugseng, aus dem Lho Lungkar Kloster vorgetragenen Bitte, von dem mit dem Namen des siegreichen Drikungpa gesegneten Könchog Tendzin Künsang Thrinle Lhündrub [S.H. Drikung Kyabgön Chetsang] am 29. Tag des 12. Monats im Jahr 1992 in einer Pause zwischen den Sitzungen verfasst.