|
Montag, 11 Februar 2008 |
|
Vor ungefähr 2500 Jahren erlangte Buddha Shakyamuni die Erleuchtung und verwirklichte so die klare und unbegrenzte Natur des Geistes. Er erkannte das abhängige Entstehen aller Phänomene und erreichte vollständige Freiheit vom Leiden.Aus Mitgefühl lehrte Buddha den Pfad, der aufzeigt, wie die Ursachen von Leiden vermieden werden und dauerhaftes Glück erreicht werden kann. Entsprechend der unterschiedlichen Kapazitäten seiner Schüler zeigte der Buddha sowohl den grundlegenden Pfad des Hinayana, bei dem die persönliche Befreiung im Vordergrund steht, als auch den umfassenden Pfad des Mahayana, bei dem die eigene Entwicklung dem Wohl aller Wesen gewidmet ist. Innerhalb des Mahayana lehrte der Buddha besondere Methoden, die ein schnelles Fortschreiten auf dem Pfad ermöglichen. Sie werden als Vajrayana oder Diamant-Fahrzeug bezeichnet. |
|
weiter …
|
|
|
Sonntag, 05 August 2012 |
|
Im 6. Jhdt. wurden die Lehren des Vajrayana erstmalig von Indien nach Tibet gebracht und dort in die tibetische Sprache übersetzt. Durch vollkommenes Verstehen, Betrachten und Meditieren über die kostbaren Lehren entwickelten zahllose Heilige und Yogis die Verwirklichung. Im Laufe der Jahrhunderte erblühte so die buddhistische Lehre im Land des Schnees und weitere Übertragungen kamen nach Tibet. Auf dieser Grundlage entwickelte sich die spezielle Ausprägung des Tibetischen Buddhismus, indem kulturelle Besonderheiten und Aspekte in die Methoden integriert wurden. Im Laufe der Zeit entstanden vier große Übertragungslinien: Nyingma, Kagyü, Sakya und Gelug. Die Kagyü-Linie geht auf den berühmten indischen Heiligen Tilopa zurück, der von Vajradhara (tib. Dorje Chang), dem Dharmakaya-Buddha, die direkte Übertragung aller Sutras und Tantras erhielt. Er erhielt ebenfalls die Belehrungen über Mahamudra und zahlreiche andere Lehren von Arya Nagarjuna und anderen buddhistischen Meistern.
|
|
weiter …
|
|
|
Montag, 11 Februar 2008 |
|
Zentrumshaus in der Oppenhoffallee Drikung Sherab Migched Ling - “Der Ort an dem sich das Auge der Weisheit öffnet” - wurde 1982 von S.E. Ayang Rinpoche in Aachen gegründet. Das Zentrum steht unter der Schirmherrschaft von S.H. Drikung Kyabgön Chetsang und S.H. Drikung Kyabgön Chungtsang, den Linienhaltern der Drikung-Kagyü-Tradition. 1991 wurde es als gemeinnütziger Verein anerkannt und 1998 als Mitglied in der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) aufgenommen. |
|
weiter …
|
|
|
Montag, 11 Februar 2008 |
|
Das Zentrum für tibetischen Buddhismus wurde am 21. November 1982 auf Anfrage von Elke Tobias durch S.E. Ayang Rinpoche in Aachen gegründet. Er gab ihm den Namen Drikung Sherab Migched Ling - Der Ort, an dem sich das Auge der Weisheit öffnet. Die Bezeichnung Drikung bedeutet, daß das Zentrum zur Drikung Kagyü Schule des tibetischen Buddhismus gehört. Die Schirmherrschaft für das Zentrum wurde von S.H. Drikung Kyabgön Chetsang und S.H. Drikung Kyabgön Chungtsang, den beiden Oberhäuptern der Drikung Kagyü Linie, übernommen. |
|
weiter …
|
|
|